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Wie Lang Muss Man Auf Ein Arbeitszeugnis Warten

Bewerbung: Arbeitszeugnis: Diese Fristen dürfen Sie Ihrem Chef setzen

Wenn Sie sich für einen neuen Job bewerben möchten, benötigen Sie häufig ein Arbeitszeugnis. Dabei wissen aber viele nicht, an welche Fristen der Arbeitgeber gebunden ist. FOCUS Online erklärt, worauf bei der Anforderung eines Arbeitszeugnisses zu achten ist.

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Ein wichtiger Bestandteil einer Bewerbung ist das Arbeitszeugnis des vorherigen Arbeitgebers. Dadurch bekommt Ihr Ansprechpartner in der neuen Firma Informationen über Ihre bisherigen Tätigkeiten und zu Ihrer Arbeitsweise. Weitere Bestandteile einer klassischen Bewerbung sind ein aussagekräftiges Anschreiben, ein strukturierter Lebenslauf und Schul- sowie Ausbildungs- und Arbeitszeugnisse.

Welche Fristen gelten bei der Zeugnisbeantragung?

Als Arbeitnehmer in einem Beschäftigungsverhältnis haben Sie immer ein Recht auf eine qualifizierte Beurteilung Ihrer Tätigkeit. Schon nach wenigen Wochen können Sie sich ein Zeugnis ausstellen lassen. Wichtig ist allerdings, dass Sie das Zeugnis anfordern. Das gilt für Beschäftigungen in Voll- und Teilzeit, Nebentätigkeiten oder Aushilfs- und Praktikantenverhältnisse. Bei einem Ausbildungsverhältnis ist der Arbeitgeber sogar verpflichtet, ein Zeugnis auszustellen – ganz ohne Aufforderung von Ihrer Seite.

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Es gibt keinen Grund, mit der Beantragung zu warten

Viele Arbeitnehmer gehen bei der Beantragung eines Zeugnisses jedoch sehr zögerlich vor. Oft befürchten sie, durch ein zu forsches Auftreten einen schlechten Eindruck zu hinterlassen, der sich dann durch eine schlechte Beurteilung im Zeugnis niederschlägt. Außerdem erscheint es den meisten vermessen, ihrem Vorgesetzten eine Frist zu setzten, in der dieser das Zeugnis erstellen soll. Aber dadurch verschiebt sich der Termin nur unnötig weit nach hinten und im schlimmsten Fall hat das Zögern zur Folge, dass das Ausstellen des Zeugnisses komplett entfallen kann. Das gilt es zu verhindern.

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Welche Frist ist für die Zeugniserstellung angemessen?

Ihr Arbeitgeber ist dazu verpflichtet, Ihnen auf Anfrage ein Zeugnis zu erstellen. Gegebenenfalls wird dies jedoch hinausgezögert – zum Beispiel, wenn das Arbeitsverhältnis im Streit beendet wurde. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten Sie Ihr Zeugnis umgehend beantragen. Es ist üblich, eine Frist von zwei oder drei Wochen zu setzen. Sollte sich Ihr Chef mit der Erstellung länger Zeit lassen, muss er einen triftigen Grund für die Verzögerung vorweisen. Das kann zum Beispiel eine erhöhte Anfrage zur Zeugniserstellung bei Massenentlassungen sein. Wichtig: Für den Fall, dass sich Ihr Chef weigert, Ihnen ein Arbeitszeugnis auszuhändigen, ist es angemessen, einen Anwalt einzuschalten.

Welche Art von Zeugnis können Sie beantragen?

Wie lang Ihr Chef Zeit für die Erstellung der Bewertung hat, hängt davon ab, welche Art von Zeugnis Sie bevorzugen. So können Sie sich zwischen einem einfachen Zeugnis und einem qualifizierten Zeugnis entscheiden. In einem einfachen Zeugnis sind neben den Angaben zu Ihrer Person die Dauer der Anstellung und Ihr Einsatzbereich vermerkt. Dabei ist wichtig, dass die genauen Details aufgelistet sind. Allerdings entfällt bei diesem Zeugnis eine Bewertung Ihrer Tätigkeit. Ein einfaches Zeugnis können Sie so lange einfordern, wie es in dem jeweiligen Betrieb Unterlagen über Sie gibt.

Qualifiziertes Arbeitszeugnis

Bei einem qualifizierten Zeugnis verhält es sich anders: Hier wird zusätzlich zu den bereits genannten Informationen eine Beurteilung Ihrer Leistungen gefordert. Wichtig: Es besteht kein Anspruch auf ein qualifiziertes Zeugnis. Um es zu erhalten, müssen Sie bestimmte Fristen einhalten, die im Arbeitsvertrag verzeichnet sind. Eventuell beinhaltet Ihr Arbeitsvertrag oder der Tarifvertrag eine Ausschlussklausel. Diese gibt eine bestimmte Frist für die Einforderung vor. Lassen Sie diese verstreichen, entfällt Ihr Anspruch auf das ausführliche Zeugnis. Ist eine solche Klausel nicht verzeichnet, können Sie ein qualifiziertes Zeugnis mitunter sogar noch nach drei Jahren einfordern.

Fazit: Diese Frist sollten Sie Ihrem Chef setzen

Ihnen steht in jedem Fall ein Arbeitszeugnis zu. Berücksichtigen Sie bei der Anforderung aber die Umstände Ihres Ausscheidens aus dem Betrieb und beantragen Sie Ihr Zeugnis frühzeitig. Geben Sie für die Erstellung mindestens eine zweiwöchige Frist an.

tp

Wie Lang Muss Man Auf Ein Arbeitszeugnis Warten

Source: https://www.focus.de/finanzen/praxistipps/jeder-arbeitnehmer-hat-ein-anrecht-darauf-arbeitszeugnis-diese-fristen-duerfen-sie-ihrem-chef-setzen_id_8688556.html

Posted by: buchananrettest1984.blogspot.com

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